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2015

수저 (금수저, 흙수저)

Löffel (Goldlöffel, Drecklöffel)
Sujeo (Geumsujeo, Heuksujeo)
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Meme-Name: ~Löffel (Goldlöffel, Erdlöffel)

Original

Aussprache

Der Begriff "~수저" wird ungefähr wie "~su-dschö" ausgesprochen.

  • "금수저" (Geum-su-dschö): Das "Geum" klingt wie das deutsche "Güm" (ähnlich dem "ü" in "fünf"), gefolgt von "su-dschö".
  • "흙수저" (Heuk-su-dschö): Das "Heuk" klingt wie "Huk" (ähnlich dem "u" in "Buch", mit einem kurzen, fast verschluckten "k"-Laut am Ende), gefolgt von "su-dschö".

Das "dschö" ähnelt dem "schö" in "schön", aber mit einem weicheren "d"-Anlaut, ähnlich dem "j" in "Journal".

Ursprung und Bedeutung

Das '~Löffel'-Meme tauchte um 2015 in koreanischen Online-Communities auf und begann sich weit zu verbreiten. Der Begriff verbreitete sich ab Mitte der 2010er Jahre unter der jüngeren Generation und drückte Frustration über sozioökonomische Ungleichheit und die Schwierigkeit des sozialen Aufstiegs aus. Obwohl es vom westlichen Idiom "born with a silver spoon in one's mouth" (mit einem silbernen Löffel im Mund geboren) abgeleitet ist, hat es sich in der koreanischen Gesellschaft, die ihre eigenen Besonderheiten widerspiegelt, zu spezifischeren Begriffen wie "Goldlöffel" (금수저, Geum-sujeo) und "Erdlöffel" (흙수저, Heuk-sujeo) entwickelt und verfeinert.

Das '~Löffel'-Meme ist ein Diskurs, der den Einfluss der wirtschaftlichen Macht und des sozialen Status der Eltern auf das Leben ihrer Kinder metaphorisch mit dem Material eines Löffels vergleicht. Menschen, die in wirtschaftlich wohlhabende Familien hineingeboren werden, werden als "Goldlöffel" bezeichnet, während diejenigen, die in arme Familien hineingeboren werden, als "Erdlöffel" bezeichnet werden. Dies spiegelt die Wahrnehmung wider, dass der Hintergrund der Eltern einen größeren Einfluss auf den Erfolg hat als die individuelle Anstrengung, und stellt eine humorvolle Form der modernen Sozialklassentheorie dar. Es dient nicht nur dazu, den Reichtum einer Person zu bewerten, sondern wird manchmal auch als Kriterium verwendet, um die wirtschaftlichen Fähigkeiten der Eltern durch ihre Kinder zu beurteilen.

Zielgruppe

Es wird hauptsächlich von jungen Menschen in ihren Zwanzigern und Dreißigern sowie von Arbeitssuchenden verwendet, die sozioökonomische Ungleichheit und die Schwierigkeit des sozialen Aufstiegs erleben. Sie nutzen dieses Meme, um ein Gefühl der relativen Benachteiligung und Frustration auszudrücken, dass die Realität allein durch Anstrengung schwer zu ändern ist.

Anwendungsbeispiele

  • "Dieser Freund ist mit einem Goldlöffel geboren, deshalb konnte er ohne Sorgen im Ausland studieren."
  • "Ich bin ein Erdlöffel, deshalb bricht mir der Rücken beim Abzahlen meiner Studienkredite."
  • "Fälle, in denen Eltern illegal Vermögen angehäuft haben, werden manchmal als 'gestohlener Löffel' (훔친수저, Humchin-sujeo) bezeichnet."
  • "Ein Freund, der Leute einfach durch Reden zum Lachen bringt, wird manchmal als 'Lachlöffel' (웃수저, Ut-sujeo) bezeichnet."
  • "Kinder aus der Oberschicht, die beim Militär eine Sonderbehandlung erhalten, werden manchmal als 'Militärlöffel' (군수저, Gun-sujeo) bezeichnet."

Hinweise zur Verwendung

Das '~Löffel'-Meme wird verwendet, um soziale Ungleichheit zu kritisieren und die Realität selbstironisch zu kommentieren. Bei übermäßiger Verwendung gibt es jedoch einige Punkte zu beachten: Erstens können die Kriterien für die Einteilung der "Löffel" vage und willkürlich sein, was zu einer Wahrnehmung größerer Ungleichheiten als tatsächlich vorhanden oder zu unnötigem Unbehagen führen kann. Zweitens kann es zu Groll gegenüber armen Eltern oder zu Hass auf "Goldlöffel" führen, was soziale Konflikte vertiefen kann. Drittens fühlen sich manche Menschen unwohl, weil die Anspielung auf den Hintergrund der Eltern als Herabwürdigung der Eltern empfunden werden kann.

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